Die früheren Bundesprogramme „Digital Jetzt“ und „go-digital“ sind ausgelaufen. Gefördert wird 2026 vor allem über die Landesprogramme, über ZIM und über die Forschungszulage. Diese Programme sind für KI-Projekte im Mittelstand aktuell relevant:
- ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand): nicht rückzahlbarer Zuschuss für Entwicklungsprojekte mit echtem Innovationsanteil. Seit 2026 sind bis zu 35 Prozent der Personalkosten für externe KI-Fachkräfte anrechenbar.
- DIGI-Zuschuss Hessen: 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, bis zu 10.000 €. Ein 39.000-€-Pilot liegt unter der 50.000-€-Grenze des Programms und ist damit grundsätzlich förderfähig.
- Digitalbonus Bayern: 50 Prozent, Standard bis 7.500 €, für innovative KI-Vorhaben mit höherem Deckel.
- Forschungszulage: steuerliche Förderung für Entwicklungsarbeit, für KMU bis zu 35 Prozent, auch nachträglich beantragbar.
- BAFA-Beratungsförderung: 50 Prozent Zuschuss für die strategische Vorphase (max. 1.750 €).
- Mittelstand-Digital-Zentren: kostenfreie, anbieterneutrale Erstberatung.
Für Unternehmen in Österreich sind KI-Umsetzungsprojekte ebenfalls attraktiv gefördert: aws AI Adoption bezuschusst bis zu 150.000 €, KMU.DIGITAL fördert Beratung und Umsetzung mit bis zu rund 8.000 €. Ob und in welcher Höhe gefördert wird, hängt vom Programm und vom Einzelfall ab – eine Zusage ist damit nicht verbunden, Programme ändern sich laufend. Fast immer gilt: Der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt sein.
Alle Programme im Detail: KI-Förderung 2026