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Woran erkennt man einen guten KI-Experten?

„KI-Experte“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung — jeder darf sich so nennen. Belastbare Kriterien sind: Lösungen, die heute produktiv laufen, beschriebene Referenzprojekte mit Zahlen, veröffentlichte Preise, Quellcode-Übergabe und konkrete Antworten auf DSGVO- und AI-Act-Fragen. Tagessätze von 1.500 bis 3.000 € sind marktüblich; Festpreis-Bausteine machen die Kosten planbar.

Fünf Kriterien, die sich nachprüfen lassen

Titel und Selbstbeschreibung helfen bei der Auswahl nicht weiter. Diese fünf Punkte lassen sich dagegen in jedem Erstgespräch prüfen.

  • Produktive Projekte statt Demos. Fragen Sie nach Lösungen, die heute im Einsatz sind — und wie lange schon. Ein Proof-of-Concept, der nie in Betrieb ging, ist kein Beleg.
  • Referenzen mit Aufgabe, Lösung und Ergebnis. Beschriebene Projekte sagen mehr als Logo-Wände. Messbare Ergebnisse — Durchlaufzeit, Fehlerquote, eingesparte Stunden — sind der stärkste Beleg.
  • Offene Preise. Wer Aufwand einschätzen kann, kann Preise nennen. Ausweichende Antworten auf die Kostenfrage sind ein Warnsignal.
  • Quellcode-Übergabe. Ein Anbieter, der den Code übergibt, bindet Sie nicht an sich. Fragen Sie, wem der Code am Ende gehört.
  • Konkrete DSGVO- und AI-Act-Antworten. „Machen wir DSGVO-konform“ reicht nicht. Wo werden die Daten verarbeitet, auf welcher Rechtsgrundlage, in welcher AI-Act-Risikoklasse — das muss präzise beantwortet werden.

Was KI-Experten kosten

Freie KI-Berater und Beratungshäuser rechnen meist nach Tagessätzen ab; marktüblich sind 1.500 bis 3.000 € pro Tag. Für Strategie- und Schulungsformate ist das passend, Umsetzungsprojekte macht es aber schwer kalkulierbar: Das Risiko offener Enden liegt bei Ihnen. Die Alternative sind feste Bausteine mit definiertem Ergebnis — bei appDev die Discovery für einmalig 1.900 € (Machbarkeitseinschätzung plus verbindliches Festpreis-Angebot, voll anrechenbar) und der Festpreis-Pilot ab 39.000 € (produktive, integrierte Software mit Quellcode).

Die Prüffragen fürs Erstgespräch

Fünf Fragen, deren Antworten Sie ohne Technik-Wissen bewerten können.

  • „Welche Ihrer Lösungen läuft heute produktiv — und seit wann?“
  • „Wem gehört der Quellcode nach Projektende?“
  • „Wo genau werden unsere Daten verarbeitet?“
  • „Was kostet der erste Schritt, und was bekommen wir dafür?“
  • „Was raten Sie uns, wenn sich unser Vorhaben als nicht tragfähig herausstellt?“ — Ein begründetes Nein gehört zu einer belastbaren Antwort.

FAQ

Häufige Fragen

Was macht ein KI-Experte?

Er ordnet ein, wo KI im Unternehmen Nutzen bringt, wählt Verfahren und Modelle aus und setzt Lösungen um — von der Dokumentenverarbeitung bis zur internen Wissenssuche. Entscheidend ist, ob er neben der Beratung auch produktive Software baut, integriert und betreibt.

Was kostet ein KI-Experte?

Freie KI-Berater und Beratungshäuser rechnen meist Tagessätze von 1.500 bis 3.000 € ab. Alternativ gibt es Festpreis-Modelle: bei appDev die Discovery für einmalig 1.900 € und der Pilot ab 39.000 € — der Preis steht vor der Beauftragung fest.

Gibt es eine Zertifizierung für KI-Experten?

„KI-Experte“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, ein allgemein anerkanntes Berufszertifikat existiert nicht. Aussagekräftiger sind produktive Referenzprojekte, messbare Ergebnisse und die Bereitschaft, Grenzen des eigenen Angebots zu benennen.

Brauchen wir einen KI-Experten in Festanstellung?

Für den Einstieg meist nicht. Ein abgegrenzter erster Use Case lässt sich extern als Festpreis-Projekt umsetzen; eigenes Personal lohnt sich, wenn KI dauerhaft Kern Ihrer Wertschöpfung wird. Die Übergabe von Quellcode und Wissen hält beide Wege offen.

Berater, Agentur oder Softwarehaus — was passt zu Ihrem Vorhaben?

Hinter „KI-Experte“ stecken sehr unterschiedliche Anbietertypen. Wann welcher die richtige Wahl ist, steht im Vergleichs-Artikel.