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EU AI Act: Was bedeutet er für den Mittelstand?

Der EU AI Act ordnet KI nach Risikoklassen ein. Für die meisten Mittelstands-Anwendungen — Dokumentenverarbeitung, Wissenssuche, Angebotserstellung — gilt „begrenztes Risiko“: Im Kern muss erkennbar sein, dass KI im Spiel ist. Verboten sind nur klar definierte Praktiken; strenge Pflichten treffen Hochrisiko-Systeme, etwa bei Personalentscheidungen oder kritischer Infrastruktur.

Risikoklassen im AI Act
4
geltende Pflichten
2026
Lesezeit
6 Min.

Die Risikoklassen

  • Verbotene Praktiken: z. B. Social Scoring, generell untersagt.
  • Hochrisiko: u. a. Bereiche wie kritische Infrastruktur oder bestimmte Personalentscheidungen, strenge Pflichten.
  • Begrenztes Risiko: Transparenzpflichten, etwa Kennzeichnung von KI-Interaktion oder generierten Inhalten.
  • Minimales Risiko: keine besonderen Pflichten.

Was das praktisch heißt

Typische Mittelstands-Use-Cases fallen meist unter „begrenztes Risiko“. Der Aufwand besteht vor allem in Transparenz und sauberer Dokumentation. Wichtig ist, den eigenen Use Case früh korrekt einzuordnen.

Zeitliche Einordnung

Der AI Act wird stufenweise wirksam; einzelne Pflichten greifen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die jeweils geltenden Fristen prüfen wir mit Ihnen für Ihren konkreten Anwendungsfall.

FAQ

Häufige Fragen

Betrifft der AI Act mein KMU?

Wenn Sie KI einsetzen oder anbieten, ja, der Umfang der Pflichten hängt aber von der Risikoklasse ab. Für viele Anwendungen gilt nur „begrenztes Risiko“.

Was sind die Pflichten bei begrenztem Risiko?

Im Kern Transparenz: Nutzer sollen erkennen können, dass sie mit KI interagieren oder dass Inhalte KI-generiert sind.

Wer hilft bei der Einordnung?

Wir liefern für umgesetzte Use-Cases einen AI-Act-Konformitäts-Check mit.

Klingt nach Ihrem Thema?

Wir besprechen, ob ein Festpreis-Pilot für Sie sinnvoll ist — oder ein kleinerer Schritt reicht.